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Mittwoch, 1. August 2012

Gebratene Zucchiniblüten und gratinierte Tomaten

Die Zucchinis, die Tomaten und Auberginen machen brav. Daher wird es die Tage viel mit diesen Sommergemüsen geben. Wie bereits zu Wochenanfang.

Hier habe ich zuerst die Zucchinblüten als Begleiter zu einem gemischten Teller mit roter Polenta und Lammkotletts serviert, zusammen mit gratinierten Tomaten. Die schlicht gebratenen Zucchiniblüten waren aber eigentlich zu schade nur als Beilage, daher habe ich sie am nächsten Tagen mit den Polentaresten als Vorspeise erneut angerichtet. So konzentriert sich der Gaumen ganz auf den zarten Geschmack der Blüten und ist noch nicht einmal von einer Füllung abgelenkt.

Vorspeise und vorallem die verfügbareren, gratinierten Tomaten werden nun öfters aufgegriffen. Zwei Rezept-Ideen mit Kunspereffekt dank Semmelbrösel, die mit gut gefallen haben. Und Polenta ist ja sowieso ein Dauerbrenner bei uns, die neben den Tomaten und dem Kotlett wiederum der Blüte nicht bedurft hätte.
Zutaten Zucchiniblüten und Zucchini-Häppchen:

Zucchiniblüten
Mehl zum darin Wenden
2 Eier
Salz, Chili, etwas Muskat
Butterschmalz
Rapsöl 
Semmelbrösel

Zucchini
2 EL Ziegenfrischkäse
Zitronenzesten
Salz, Pfeffer
Chili
1 EL Tomatenmark (m: ofengeröstete Tomaten)
Zitronenbasilikum
Zubereitung:

Zucchini der Länge nach mit dem Sparschäler zu dünnen Scheiben schneiden. In einer heißen Pfannein wenig Olivenöl kurz von beiden Seiten andünsten.

Ziegenfrischkäse mit dem Tomatenmark vermischen und mit den Gewürzen außer dem Zitronenbasilikum pikant abschmecken. Auf den Zucchinischeiben etwas Polenta streichen, dann die Ziegenkäsecrème und darauf etwas kleingezupfter Zitronenbasilikum. Eng zusammenwickeln und auf Tellern anrichten.

Die Zucchiniblüten von ihrem ungenießbaren Stempel befreien. Die bereits kleine Zucchini in Streifen schneiden, damit sie beim Braten gleichzeitig mit gar wird. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Eier verrühren und mit Salz, Muskat und Chili würzen. Zucchiniblüte kurz in Mehl wenden, dann gut durch das Ei ziehen und bei mittlerer nicht zu heißer Hitze braten. Etwas Rapsöl angießen. Wenn die eine Seite Farbe angenommen hat mit Semmelbrösel bestreuen und wenden.
Zutaten Tomate und Lammkotletts:

4 große Fleischtomaten
(m: auch eine gelbe Sorte verwendet, s.o.)
1/2 Bund krause Petersilie
2 El Semmelbrösel
1/2 TL gehackter Rosmarin
1 Knoblauchzehe

4 Lammkotletts
3 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Lammkoteletts mit Salz und Pfeffer würzen, in eine flache Form legen. Rosmarin und Thymian abspülen, trocken schütteln und zu den Lammkoteletts geben (2 Zweige Rosmarin und 2 Zweige Thymian zurückbehalten). 2 Knoblauchzehen andrücken und ebenfalls zugeben, mit 3 EL Olivenöl begießen und abgedeckt im Kühlrschrank 2-5 Stunden marinieren.

Tomaten waschen und abtropfen lassen. Einen Deckel von den Tomaten abschneiden. Knoblauch fein würfeln, Petersilie fein hacken. Knoblauch in einer Pfanne in 1 EL Olivenöl ohne Farbe andünsten. Petersilie dazugeben.. Noch etwas Olivenöl beifügen, dann Semmelbröseln und Rosmarin untermischen. Die Tomaten in einen Bräter setzen und die Knoblauch-Brösel-Mischung locker darauf verteilen.

Ofen auf 180° vorheizen und je nach Größe der Tomaten 20-30 Minuten.

Die Lammkoteletts aus der Marinade nehmen, das Öl etwas abtropfen lassen und in einer heißen Grillpfanne von beiden Seiten kurz braten, das Fleisch sollte im Kern noch rosa sein.
Quelle: gratinierte Tomaten - essen&trinken Juni 2004/ gebackene Zucchiniblüte -Rainer Sass, NDR/ Lammkotletts - ARD-Buffet

Donnerstag, 30. Juni 2011

Rote Bete-Melonen-Carpaccio

Das knallt, oder? Mit Garten dekoriert sich alles leicht. Vorallem deshalb lasse ich den Boretsch relativ viel Raum im Garten. Er ist einer der ersten, die blühen und einer der letzten, die verblühen. Dafür ist er aber ein fieser Sich-im-Garten-Ausbreiter. Öfter, als ich mich an den Blättern des Boretsch bediene, rupfe ich ihn wild aufgegangenen irgendwo raus. Geschmacklich fallen die Blüten nicht sosehr auf, sie sind fürs Auge - im Gegensatz zu den Anisblüten, die ihre Herkunft eindeutig verraten.

Soviel zur Deko. Der Salat ist ein wunderbarer Sommersalat. Läßt man die Roten Beten über Nacht im Kühlschrank marinieren und hat auch die Melone im Kalten gelagert hat, ist der Salat noch frischer. Und selbst mit weniger Deko, kurz vor dem Servieren in einer Schüssel vermischt, schmeckt der Salat super.

Zutaten:

2 kleine rote Beten
1/4 weiße Honigmelone
10 Blätter Minze
1/4 rote Zwiebel, fein gewürfelt

Dressing:

3EL Olivenöl
1EL Weißweinessig
1EL Zitronensaft
1TL Senf (Dijon)
1TL Marmelade (m:Aprikose)
Salz/ Pfeffer

Deko:
Boretschblüten, Anisblüten, Kapuzinerkresse, Ringelblumeblüten, Minzblätter
Zubereitung:

Sie rote Beeten waschen und die Blätter vorsichtig abschneiden, ohne die Knollen dabei zu verletzen. Die Rote Beeten in kochendem Salzwasser mit 1/2 TL Kümmel etwa 1 Stunde garen. In ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und schälen. Die Knollen halbieren und in ca. 3mm dünne Scheiben schneiden oder hobeln (m: gehobelt).

Für die Marinade die Minzblätter klein schneiden, die anderen Zutaten vermischen, alles verquirrlen und über die Rote Beeten-Scheiben geben - mindestens 30min ziehen lassen (auch gut über Nacht).

Melone halbieren, vierteln und die Kerne entfernen. In ebenfalls 3mm dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein würfeln.
Auf einem Teller die Roten Beten- und die Melonenschieben gefällig anordnen (dafür kann man Einweghandschuhe anziehen - muß man aber nicht). Die Zwiebelwürfelchen und die Blüten darüberstreuen. Sofort servieren und am ersten Blogevent ausgerichtet von Sylvia teilnehmen:
Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)
Zum Thema *inflationärer Umgang mit dem Wort Carpaccio* kann man über für und wider bei Sophie von Cucina Piccina weitergrübeln.
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